Die Ferronauten stellen sich vor

Unter dem Motto “Messer und andere schöne Dinge” steht das Magazin die “Ferronauten”. Die Ferronauten sind eine kleine Gruppe begeisterter Kreativer aus den Bereichen “Messermacher” und “Holzkünstler”, dementsprechend gestaltet sich auch der Inhalt von Beiträgen und Angeboten.
 
Hier geht es um die feinen handgemachten Dinge, Werkstücke die einmalig sind und eine besondere Ausstrahlung haben. Für alle, die diese Leidenschaft teilen, machen wir ein Internet-Magazin, das eben diese Dinge in den Fokus rückt und großformatig präsentiert. Regelmäßig gibt es neue Tests & Tutorials, Berichte von Werkstattbesuchen und Messen sowie Vorstellungen unserer eigenen Projekte. Wir wollen das ferronauten.de beides ist: Eine nützliche Informationsquelle und ein Magazin, in dem man mit Genuss blättert.
 
Wir hoffen auch Sie für unsere Leidenschaft und das Handwerk begeistern zu können und wünschen Ihnen einen kurzweiligen Aufenthalt auf unseren Seiten.

“Die Argonauten machten sich auf die Suche nach dem golden Vlies, Astronauten erforschen die Weiten des Weltalls, wir Ferronauten begeben uns auf die Spur der Geheimnisse des Stahls.”

lacis
Messer faszinieren mich spätestens seit meinem fünften Lebensjahr. War es damals noch ein kleiner Hirschfänger mit einer Hirschkrone aus Plastik, für den das erste Taschengeld drauf ging, kamen in den nächsten Jahren noch einige Schweizer, Opinels und ähnliche Taschenmesser hinzu. 2004 stieß ich im Köpenicker Outdoor-Ausstatter auf eine kleine Ausstellung handgemachter Messern von Stefan Fliege. Das war die Initialzündung und mein Einstieg in die Welt der Customs und hochwertigen Serienmesser. Da ich weder Zeit noch Platz für eine eigene Werkstatt habe, habe ich mir ein anderes Hobby gesucht: ich zeichne und entwerfe Messer. Dabei bin ich auf der Suche nach der optimalen Kombination von eigenständiger Optik und hoher Funktionalität.
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Ferox
Von klein auf von Messern begeistert (wie fast jeder kleine Junge), ging das Interesse im Laufe der Jahre irgendwie verloren. 2005 wünschte sich mein Vater ein Messer zum Geburtstag und so machte ich mich im Internet auf die Suche. Es dauerte nicht sehr lange und ich fand natürlich die faszinierenden Seiten der Messermacher aus aller Welt und das deutsche Messerforum. Mein Vater hat damals ein "Herbertz Collector" von mir bekommen aber am Messerforum bin ich hängengeblieben und der Gedanke selber Messer zu bauen wurde immer konkreter. Irgendwann griff ich dann einfach zum Telefon und rief bei Christian (Mücke) an und fragte nach der Möglichkeit einer "Lehre" :-). Später ergab sich dann eine Verbindung zu Reiner und auch hier durfte ich an den Geheimnissen des Messerbaus teilhaben. Vielen Dank an Euch beide, ich habe Jahre gespart! Nun arbeitete ich in einer eigenen Werkstatt als Hobby-Messermacher wann immer es die Zeit zulässt. Am meisten begeistern mich die vielen tollen Materialen wie Elfenbein, Knochen, exotische Hölzer und Damaststähle. An dieser Aussage erkennt man deutlich, das ich nicht unbedingt zur "taktischen Fraktion" gehöre :-)
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D.Frentzel
Schon seit Mitte der 80er Jahre bin ich an handgemachten Messern interessiert. Messer von amerikanischen Machern, wie Jimmy Lile, Bob Loveless, sowie Robert Terzuola, waren die ersten die mich faszinierten und bis heute inspirieren. Meine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker im Stanz und Umformbau gab mir die Voraussetzungen meine Ideen in die Tat umzusetzen. Seit 2003 betreiben Christian Mücke und ich zusammen eine Werkstatt. Erste festehende Messer, Lederscheiden und Kydexscheiden für den Eigenbrauch und Aufträge von Freunden und Bekannten haben mich vorangebracht. Seit zwei Jahren baue ich auch Klappmesser. Eine Menge Ideen warten noch darauf verwirklicht zu werden.
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C.Mücke
Ich bin über meinen Schwiegervater zum Thema Messer gekommen, der seit Jahrzehnten Klassiker amerikanischer und europäischer Messermacher sammelt und mir die Faszination eines handgemachten Unikats näher gebracht hat. Ohne ihn hätte ich mich mit dem Thema wahrscheinlich niemals detailliert beschäftigt. Und bei häufiger, näherer Betrachtung dieser handwerklichen Kleinode dachte ich mir: " So schwer kann es nicht sein, ich probier das mal..." Mittlerweile fertige ich nun seit rund 6 Jahren Messer. Ich habe mir im Laufe der Jahre eine Werkstatt eingerichtet und meine Fähigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich ausgebaut. Ich mag die Klassiker, die sich in der Praxis bewährt haben und ohne Schnickschnack und Schnörkel überzeugen. Die Form folgt der Funktion. Eines Tages bekam ich einen Anruf von Michael, ob ich ihm den nicht mal zeigen könnte, wie man ein Messer baut. So kam Einer zum Anderen und das Ergebnis sind die Ferronauten. Ich bin nach wie vor vom Stahl und den Möglichkeiten fasziniert und freue mich, Mitstreiter gefunden zu haben, die meine Leidenschaft teilen. Ich bin gespannt, wie wir uns entwickeln werden und denke, dass wir eine kreative Zeit vor uns haben!
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R. Grösche
Reiner fertigt seit 2001 als Hobby-Messermacher in seiner eigenen Werkstatt schwerpunktmäßig Folder die sich durch seinen eigenen, klassischen Stil auszeichnen. Ein handgefertigtes Messer stellt für mich etwas ganz besonderes dar. Jedes einzelne ist ein Einzelstück. Abgestimmt auf den jeweiligen Besitzer unter Berücksichtigung aller persönlichen Wünsche und der gewünschten Eigenschaften, ein Messer wie es von der Stange nicht zu kaufen gibt.....eben ein Unikat. Es bekommt seinen eigenen Charakter durch die Unverwechselbarkeit einer Einzelanfertigung unter Zugrundelegung höchster Qualitätsansprüche und der Verwendung edler Materialien wie Mammut-Elfenbein, Mosaik-Damast und anderen exotischen Materialien. "Mit den Ferronauten habe ich Seelenverwandte getroffen, die ebenfalls vom „Messervirus“ befallen sind und den Wert einer guten, handwerklichen Arbeit zu schätzen wissen", antwortet Reiner auf die Frage, wie er zu den Ferronauten gestoßen ist.
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Woodvisions
Ich bin dann wohl der "Holzkopp" hier im Bunde ,) Mein bürgerlicher Name ist Ulf Henke, wenn ich mich recht erinnere, hat es mich wohl 2003 gepackt. Entgegen meiner sonstigen selbstständigen Arbeit die sich rund um irgendwelchen Computerkrams abspielt, und in der Tat nicht gerade befriedigend ist, suchte ich damals nach Möglichkeiten mich gestalterisch und kreativ zu beschäftigen. Die Suche dauerte in soweit nicht lang, da ich mir aus einer Laune heraus eine Drechselbank zulegte, welche zwar Schrott war und recht bald wechselte, aber ich hatte Blut geleckt. Die Erkenntnis, einem profanem Stück Holz (das was andre in den Ofen schieben) mit meiner Hände Arbeit eine Form zu geben und sich dabei glücklich und lebendig zu fühlen, war geboren. Und fortan drechselte, schnitzte, sägte, hobelte, schliff und polierte ich was das Zeug hielt .) ....und meine Fingerkuppen hergaben Viele Sachen sind dabei entstanden, darunter etliche Schalen, Schreibgeräte, Leuchter usw., und viele werden noch kommen (auch das eine und andere Messer). Ich finds einfach herrlich ... den Geruch der unterschiedlichen Holzarten, wie es sich anfühlt, wie es sich bearbeiten lässt, wie es ausschaut. Ich freue mich in den Ferronauten eine Truppe von ähnlich leidenschaftlichen Menschen gefunden zu haben und bin gespannt auf unsere gemeinsame kreative Zukunft!
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