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	<title>Ferronauten &#187; Benchmade</title>
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	<description>Ein Magazin über Messer und andere schöne Dinge</description>
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		<title>TiPika Modifikationen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 22:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lacis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burning Heart Knives]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Benchmade]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem Testbericht &#252;ber das Benchmade TiPika war die Griffform mit dem „H&#246;cker" am kleinen Finger einer der Hauptkritikpunkte. Da mir das Messer sonst aber gut gefallen hat, muss man das ja nicht unver&#228;ndert hinnehmen. Gut wenn man Freunde mit einer Werkstatt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Testbericht &#252;ber das Benchmade TiPika war die Griffform mit dem „H&#246;cker&#8221; am kleinen Finger einer der Hauptkritikpunkte. Da mir das Messer sonst aber gut gefallen hat, muss man das ja nicht unver&#228;ndert hinnehmen. Gut wenn man Freunde mit einer Werkstatt hat.</p>
<p> </p>
<ol>
<li>Mit Hilfe von Skizzen hatte ich vorab bereits die neue Griffform festgelegt. Mit Edding habe ich diese freih&#228;ndig auf die Griffschalen &#252;bertragen.</li>
<li>Am horizontal laufenden Bandschleifer habe ich mit 160er Band am kleinen Kontaktrad die neuen Griffkonturen geschliffen. Dabei war das Messer weiterhin montiert, so dass beide Schalen gleichzeitig bearbeitet werden konnten und automatisch die gleiche Form erhielten.</li>
<li>Anschlie&#223;end wurde das Messer mit Schutzbacken in den Schraubstock eingespannt. Mit einer kleinen Feile habe ich an dem neu konturierten St&#252;ck des Griffes die Fase wieder angebracht, die sich ringsherum zieht. Zwischendurch habe ich die Optik der Fase immer wieder &#252;berpr&#252;ft, in dem ich einen schmalen Streifen Schleifleinen &#252;ber den Griffgezogen haben. Feiner geschliffen ist die &#220;bereinstimmung mit der restlichen Fase optisch leichter zu erkennen. Auch bei diesem Arbeitsschritt war das Messer montiert, so dass keine Gefahr bestand, die Griffschalen versehentlich innen abzurunden.</li>
<li>Nach dem ich mit der Form der Fase zufrieden war, habe ich den Griff noch einmal gr&#252;ndlich mit Schleifleinen bearbeitet. Da das Messer anschlie&#223;end sandgestrahlt werden sollte, musste hier nur so fein gearbeitet werden, dass die querlaufenden Feilenspuren nicht mehr zu erkennen sind.</li>
<li>Um das Messer nicht aufw&#228;ndig abkleben zu m&#252;ssen, wurde es f&#252;r die Sandstrahlkabine demontiert. Hierf&#252;r ben&#246;tigt man zwei 10er Torx-Schraubendreher f&#252;r die Klingenachse und zwei 6er-Torx-Schraubendreher f&#252;r die restlichen Schrauben. Mit dem zweiten Schraubendreher wird dabei jeweils die gegen&#252;berliegende Schraube gekontert, da sie sonst mit dreht. Als einzige Schraube ist die, die den Hammer der Klingensicherung fixiert, mit Loctite gesichert. Diese sollte leicht erw&#228;rmt werden, bevor man sie l&#246;st, um den Schraubenkopf zu schonen. Bei der Demontage muss weiterhin beachtet werden, dass die Feder unter Spannung steht und gemeinsam mit anderen Kleinteilen wegspringen kann, sobald sie nichts mehr h&#228;lt. Dar&#252;ber hinaus sollte man alle Kleinteile gut sortiert ablegen, um sie anschlie&#223;end wieder an der richtigen Stelle einsetzen zu k&#246;nnen.</li>
<li>Jetzt werden die demontierten Griffschalen sandgestrahlt. Wichtig ist hier nur die Bewegungen mit dem Sandstrahl m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig durchzuf&#252;hren und tats&#228;chlich die gesamte Oberfl&#228;che zu bearbeiten.</li>
<li>Da der Backspacer ebenfalls aus Titan ist, k&#246;nnte man diesen farbig anodisieren. Auch eine Filework-Verzierung w&#228;re denkbar. Ich habe mich jedoch daf&#252;r entschieden, den Backspacer einfach nur zu polieren. Dazu wurde der Backspacer gemeinsam mit den Bronze-Spacern mit Hilfe von Spannzangen festgehalten und mit Paste am Bock poliert. Wenn man kr&#228;ftige H&#228;nde hat, geht das &#8211; deswegen ben&#246;tigte ich hier die tatkr&#228;ftige Unterst&#252;tzung von Dirk.</li>
<li>Anschlie&#223;end kann das Messer montiert werden. Zu beachten ist dabei, dass der kleine Metallstift, der das Gegenlager der Feder darstellt, sauber in den Vertiefungen der Griffschalen steckt. Bei der Montage musste ich ebenfalls auf die Erfahrung von Dirk zur&#252;ckgreifen. Zuerst haben wir die Griffschalen mit allen Einzelteilen lose montiert. Dann erst wurde die Klinge zwischen die Schalen geschoben und dabei die Feder unter Spannung gebracht. Fummelig ist das Ganze insbesondere wegen der Washer, die leicht verrutschen. Aber mit etwas Geduld und Geschick bekommt die Klingenachse eingesetzt.</li>
<li>Abschlie&#223;end muss nur der noch der Klingengang an der Achsschraube jusitiert werden, dann ist das Messer fertig. Die Handlage hat sich dabei meiner Meinung nach deutlich verbessert. Die matten Griffschalen und der polierte Backspacer ergeben einen sehr sch&#246;nen Kontrast. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden.</li>
</ol>
<p>Leider haben wir nicht von jedem Arbeitsschritt ein Foto gemacht. Aber die folgenden Bilder vermitteln zumindest einen Eindruck. An dieser Stelle m&#246;chte ich noch einmal herzlich Dirk danken, der mir als Werkstattneulingen alles Wichtige zeigte und erkl&#228;rte, damit ich die Arbeiten selbst durchf&#252;hren konnte.</p>
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/bm_pika_mod_1.jpg" title="Die Einzelteile (ohne Feder und Stift)" rel="shadowbox[set_28]" >
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/bm_pika_mod_2.jpg" title="Die eingesetzte Feder." rel="shadowbox[set_28]" >
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/bm_pika_mod_3.jpg" title="Dirk beim Einbauen der Klingen." rel="shadowbox[set_28]" >
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								<img title="bm_pika_mod_4.jpg" alt="bm_pika_mod_4.jpg" src="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/thumbs/thumbs_bm_pika_mod_4.jpg" width="150" height="150" />
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/bm_pika_mod_5.jpg" title="Die Griffkontur verändert" rel="shadowbox[set_28]" >
								<img title="bm_pika_mod_5.jpg" alt="bm_pika_mod_5.jpg" src="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_tipika_mod/thumbs/thumbs_bm_pika_mod_5.jpg" width="150" height="150" />
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		<title>Testbericht: Benchmade TiPika</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 23:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lacis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Benchmade]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ein Taschenmesser mit Titangriffschalen f&#252;r unter 100 € angeboten wird, dann ist beides geweckt: Interesse und Skepsis. Grund genug, sich das TiPika mal genauer anzusehen, das in China f&#252;r Benchmade produziert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Taschenmesser mit Titangriffschalen f&#252;r unter 100 € angeboten wird, dann ist beides geweckt: Interesse und Skepsis. Grund genug, sich das TiPika mal genauer anzusehen, das in China f&#252;r Benchmade produziert wird.</p>
<p>Wie viele andere gro&#223;e Hersteller kommt auch Benchmade nicht mehr darum herum, in Fernost produzieren zu lassen, um das untere Preissegment bedienen zu k&#246;nnen. Als Produktlinie hat Benchmade hierf&#252;r die „Red Class“ eingef&#252;hrt. Andere Taschenmesser dieser Reihe sind z.B. Vex, Monochrome, Ambush und das „Standard“-Pika. W&#228;hrend letztgenanntes mit vernieteten Griffschalen aus glasfaserverst&#228;rktem Nylon auskommen muss, wurden der neuen Edelvarianten des bew&#228;hrten und beliebten Messers verschraubte Titan-Griffe und ein Backspacer aus Titan spendiert. Auf diese Weise erh&#228;lt das Messer eine deutlich wertigere Optik ohne wesentlich an Gewicht zu gewinnen.</p>
<p>Das Messer ist in zwei Varianten erh&#228;ltlich. Die hier getestete gro&#223;e Version hat eine Klingenl&#228;nge von 8,7 cm bei knapp &#252;ber 8 cm Schneidenl&#228;nge. Ge&#246;ffnet ist das Messer ca. 21 cm lang. Das Mini-TiPika dagegen ist dagegen knapp 18 cm lang und verf&#252;gt &#252;ber eine Klinge von ca. 7,4 cm.</p>
<p>Da man unterstellt, dass der gute Preis nur unter Qualit&#228;tseinbusen erzielt werden kann, gilt das erste Augenmerk nat&#252;rlich der Verarbeitung des Messers. Hier f&#228;llt zun&#228;chst der sehr sauber und regelm&#228;&#223;ig ausgef&#252;hrte Klingenschliff ins Auge. Die akkuraten und symmetrisch verlaufenden Schleiflinien verleihen dem Messer eine dynamische, aber nicht allzu aggressive Optik. Das Finish von Griff und Klinge l&#228;sst sich als „Maschinensatinierung“ umschreiben und geben dem Messer einen dezenten Glanz. Auch hier ist die Ausf&#252;hrung sehr sauber. Ein sch&#246;nes Detail: Der Backspacer wird mit zwei d&#252;nnen Kupferstreifen eingefasst.</p>
<p>Das Messer ist sowohl f&#252;r Rechts- als auch f&#252;r Linksh&#228;nder gut mit einer Hand zu &#246;ffnen. Der Klingengang ist zwar nicht seidenweich, aber fl&#252;ssig. Die Verriegelung greift zuverl&#228;ssig. In horizontaler Richtung weist die Klinge kein nennenswertes Spiel auf. Wie bei vielen anderen Backlocks ist jedoch geringf&#252;giges, vertikales Spiel festzustellen. Um dieses zu Vermeiden, m&#252;sste die Produktion &#228;u&#223;erst geringe Fertigungstoleranzen aufweisen. Dies ist in diesem Preissegment offenbar eine Herausforderung.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus ist an der Fangriemen&#246;se eine kleine Fehlstelle zu identifizieren und bei einigen Schraubenk&#246;pfen zeigen die Torx&#246;ffnungen bereits im Auslieferungszustand Abnutzungserscheinungen. Dies spricht weder f&#252;r die Verarbeitung noch f&#252;r die Qualit&#228;t der Schrauben. Der Gesamteindruck des Messers ist jedoch &#252;berraschend positiv.</p>
<p>Beim Klingenstahl handelt es sich mit 9Cr13 (vollst&#228;ndig: 9Cr13CoMoV) um einen rosttr&#228;gen chinesischen Stahl, dessen Legierungselemente &#196;hnlichkeiten mit dem japanischen VG10 oder dem N690 von B&#246;hler aufweisen. Laut Angabe von Benchmade wird die Klinge auf 58-60 HRC geh&#228;rtet und ist im Auslieferungszustand so scharf, dass der Rasurtest am Unterarm ohne Probleme bestanden wird.</p>
<p>Getestet wurde das Messer im t&#228;glichen Einsatz w&#228;hrend eines zweiw&#246;chigen Wanderurlaubs f&#252;r nahezu alle Schneidaufgaben. Es kam sowohl beim Picknick unterwegs als auch f&#252;r alle Aufgaben in der Ferienhausk&#252;che zum Einsatz. Dar&#252;ber hinaus wurden zahlreiche Schnitz- und Bastelarbeiten mit dem Messer durchgef&#252;hrt. Nach diesem zweiw&#246;chigen Dauereinsatz wies das Messer immer noch befriedigende Sch&#228;rfe auf, die sich allein durch Abziehen &#252;ber Leder wieder auf Rasurtauglichkeit bringen lies. Trotz des relativ niedrig angesetzten Hohlschliffs konnten alle Schneidaufgaben zufrieden stellend durchgef&#252;hrt werden. Selbst Schnittgut wie M&#246;hren oder Kartoffeln lie&#223;en sich ohne nennenswerte Spaltwirkung schneiden.</p>
<p>Die Handlage des Messers ist insgesamt gut. Die Riffelung der Daumenrampe setzt sich &#252;ber gesamten Verschlusshammer fort und gibt so dem Daumen in verschiedene Griffpositionen ausreichend Grip. Der Handschutz am Zeigefinger verhindert, dass man mit der Hand in die Schneide rutscht. St&#246;rend ist jedoch der hintere „H&#246;cker“ an der Griffunterseite. Nur wenn man das Messer weit hinten greift ist dieser zwischen Ring- und kleinem Finger positioniert und schafft so etwas wie eine Fingermulde f&#252;r den kleinen Finger. In normalen Griffpositionen kommt der kleine Finger jedoch immer genau auf diesem H&#246;cker zu liegen. Dies f&#252;hlt sich nicht nur „falsch“ an, sondern ist auch schnell unbequem.</p>
<p>Durch die glatten Griffschalen gleitet das Messer gut in die Hosentasche. Durch die geringe Griffst&#228;rke von nur 8mm tr&#228;gt das Messer kaum auf und l&#228;sst sich bequem tragen. Der Clip, der sich auf die andere Seite des Messers umsetzen l&#228;sst, h&#228;lt das Messer sicher in Tip-Up-Position. Das Messer ragt etwas aus der Hosentasche, so dass es sich gut ziehen l&#228;sst. W&#252;rde das Messer tiefer in der Tasche verschwinden, lie&#223;e es sich dezenter tragen.</p>
<p>Insgesamt handelt es sich um ein optisch ansprechendes Messer mit guten EDC-Qualit&#228;ten. Hier machen sich insbesondere das geringe Gewicht und der flache Griff positiv bemerkbar. Das Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis ist als &#252;berzeugend einzusch&#228;tzen. Nur die falsche Position der hinteren Griffmulde ist ein deutliches Manko, dass den positiven Gesamteindruck etwas tr&#252;bt.</p>
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/bm_pika_01.jpg" title="Das Benchmade TiPika" rel="shadowbox[set_16]" >
								<img title="Benchmade TiPika" alt="Benchmade TiPika" src="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/thumbs/thumbs_bm_pika_01.jpg" width="150" height="150" />
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/bm_pika_02.jpg" title="Die Maschinensatinierung verleiht dem Messer dezenten Glanz." rel="shadowbox[set_16]" >
								<img title="Benchmade TiPika" alt="Benchmade TiPika" src="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/thumbs/thumbs_bm_pika_02.jpg" width="150" height="150" />
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			<a href="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/bm_pika_03.jpg" title="Durch die Clip-Position ragt das Messer etwas aus der Hosentasche." rel="shadowbox[set_16]" >
								<img title="Benchmade TiPika" alt="Benchmade TiPika" src="http://www.ferronauten.de/wp-content/uploads/gallerys/bhk_bm_pika/thumbs/thumbs_bm_pika_03.jpg" width="150" height="150" />
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