… an original Lars Fischer design! Neulich sagte der Lars zu mir: “Mensch Chrissi, wollen wir nicht mal einen Entwurf von mir zusammen umsetzen?” Gute Idee, dachte ich mir. Lars gab mir eine Skizze auf deren Grundlage ich ein Modell baute. Das Modell gefiel uns und jetzt setze ich es in Stahl um. Genauer gesagt sind es zwei Modelle – ein kleines und ein großes. Mal sehen, was daraus wird …
Und damit der geneigte Leser auch und gerade optisch daran teilhaben kann, folgen Fotos, die den Werdegang hoffentlich nachvollziebar dokumentieren. Sollten etwa Fragen auftreten… :-) immer her damit; schließlich ist der Austausch bei den Ferronauten ausdrücklich erwünscht. Als erstes habe ich das Modell auf den Stahl übertragen. Selbiger trägt die Bezeichnung DIN 1.2379 oder auch D2 genannt. Materialstärke beim kleinen Modell beträgt 3,2 mm, beim großen sind es 4,2 mm.
Nach dem Aufzeichnen werden die Bohrungen für die Pins und die Fangriemenöse gesetzt. Dann wird dicht am aufgezeichneten Umriss gebohrt. Und zwar einmal rundherum. Warum? Damit man weniger zu sägen hat. Und weil Sägeblätter teuer sind, Bohrer hingegen nicht. Klare Spartaktik. Von nix kommt nix…
Hat man fleißig drumherum gebohrt, sägt man das verbliebene Material durch und hat den Rohling schön scharfkantig vor sich. Das kann natürlich nicht so bleiben und deshalb wird er sauber geschliffen. Das mache ich an der Bandschleifmaschine. Danach werden die Bohrungen gesenkt. Am Ende packe ich den Rohling unter meine Flachschleifmaschine, damit die Flächen planparallel sind und eine gleichmäßige Oberfläche entsteht.
Jetzt habe ich den Rohling eigentlich fertig für den Klingenschliff.
….und so sieht es vor dem Härten aus. Ich habe die Rohlinge bis auf eine 400er Körnung geschliffen. Morgen geht es ab zum Härten.






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